Südbilder: „Serenade“

Serenade

Sanft deckest die Ruhe du,
über neugierigen Tiefen,
mit deiner Schamesröte zu,
die Nymphen flüsternd riefen.

Hörst den Campanile schweigen,
dessen Stimme jüngst versank,
zu dem süßen steten Reigen,
in dem geheimnisvollen Trank.

Wohlig beugst ins Sehnen dich,
als tauchtest du hinein,
von Rosmarin getragen schlich,
dein Blick durch kalten Stein.

Warm erdrückest langsam du,
unsichtbares Bangen,
gebannt auf deine Augen zu,
glühen meine Wangen.

Lange hältst du meine Hand,
durch grün und blauen Saum,
bleibt mir gemeißelt, wie gebannt,
ein wunderbarer Traum.

[Foto: Klaus Oberrauner]

 

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